Kinderbrillen sind cool und angesagt

Beim Thema Kinderbrillen herrscht oft noch das Vorurteil, dass diese unmodisch und klobig sind. Doch das ist bereits lange Geschichte. Kinderbrillen sind modisch, leicht und robust - ideale Begleiter also für kleine Adleraugen.

Wie erkennt man, dass ein Kind schlecht sieht?

Oft sind es zufällige Beobachtungen die Eltern stutzig machen. Das Kind greift, wenn es Spielzeug nehmen will, ständig daneben oder stolpert viel. Das muss nichts bedeuten, aber Eltern sind gut beraten ihre Kinder hinsichtlich ihres Sehvermögens schon früh zu beobachten. Aber keine Panik: Die Sehkraft ist etwas, was sich erst mit der Zeit entwickelt.
Babys sehen im ersten Lebensmonat unscharf. Ihr Sehhorizont beträgt 30 cm. Erst im Alter von 4 Jahren ist die Sehschärfe so ausgebildet wie bei einem Erwachsenen. Die Nervenzellen, die fürs Scharfsehen zuständig sind, sind zwar im Mutterleib bereits angelegt. Aber sowohl die Sehzellen als auch das Gehirn, das als Denkzentrale aus den Informationen der Nervenzellen das eigentliche Bild erst zusammensetzt, brauchen Zeit sich zu entwickeln.
Bei der 7. Untersuchung gemäß des Mutter-Kind-Passes – also mit 2 Jahren – werden die Augen eines Kindes das erste Mal auf Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Schwachsichtigkeit in Folge von Schielen untersucht. In den vorangegangenen Untersuchungen werden die Augen lediglich auf äußerliche Missbildungen, auf Schielen und auf die Beweglichkeit hin kontrolliert.
Das Gehirn braucht zu seiner Entwicklung Reize. Wenn mit den Augen etwas nicht stimmt, können diese fehlen. 90% des Lernens des Kindes verläuft über die Augen. Für eine normale Entwicklung ist es daher sehr wichtig, Sehschwächen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.Oft sind es zufällige Beobachtungen die Eltern stutzig machen. Das Kind greift, wenn es Spielzeug nehmen will, ständig daneben oder stolpert viel. Das muss nichts bedeuten, aber Eltern sind gut beraten ihre Kinder hinsichtlich ihres Sehvermögens schon früh zu beobachten. Aber keine Panik: Die Sehkraft ist etwas, was sich erst mit der Zeit entwickelt.
Babys sehen im ersten Lebensmonat unscharf. Ihr Sehhorizont beträgt 30 cm. Erst im Alter von 4 Jahren ist die Sehschärfe so ausgebildet wie bei einem Erwachsenen. Die Nervenzellen, die fürs Scharfsehen zuständig sind, sind zwar im Mutterleib bereits angelegt. Aber sowohl die Sehzellen als auch das Gehirn, das als Denkzentrale aus den Informationen der Nervenzellen das eigentliche Bild erst zusammensetzt, brauchen Zeit sich zu entwickeln.
Bei der 7. Untersuchung gemäß des Mutter-Kind-Passes – also mit 2 Jahren – werden die Augen eines Kindes das erste Mal auf Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Schwachsichtigkeit in Folge von Schielen untersucht. In den vorangegangenen Untersuchungen werden die Augen lediglich auf äußerliche Missbildungen, auf Schielen und auf die Beweglichkeit hin kontrolliert.
Das Gehirn braucht zu seiner Entwicklung Reize. Wenn mit den Augen etwas nicht stimmt, können diese fehlen. 90% des Lernens des Kindes verläuft über die Augen. Für eine normale Entwicklung ist es daher sehr wichtig, Sehschwächen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

So erkennen Sie eine Sehschwäche bei Ihrem Baby und Kleinkind

Folgende Verhaltensweisen deuten auf eine Fehlsichtigkeit oder Sehschwäche hin:

  • sichtbares und ständiges Schielen
  • permanentes Schiefhalten des Kopfes
  • auffallend große Augen
  • keine oder auffallend starke Reaktion auf Licht
  • reiben der Augen und Grimassen schneiden
  • Augen verdrehen ohne Fokussierung
  • Vorbeigreifen an Gegenständen

Ist das Kind etwas älter sollte man die Augen untersuchen lassen, wenn auffällt, dass

  • es häufig stolpert oder sich an Möbeln stößt.
  • es in der Dämmerung und in der Dunkelheit auffallend schlecht sieht.
  • es sich in der Schule keinen Lernerfolg zeigt und plötzlich ungern liest.
  • es die Augen z.B. beim Fernsehen zusammenkneift.
  • es sich von anderen Kindern absondert.
  • es häufig über Kopfschmerzen klagt.

Was kann die Kinderbrille ausgleichen?

Weitsichtigkeit (Hyperopie)
Gegenstände, die weiter weg sind können gut gesehen werden. Im Nahbereich ist genau sehen sehr anstrengend. Das äußert sich in Kopfschmerzen, geröteten Augen und schnellem Ermüden beim Schreiben und Lesen. Bis zum Kleinkindalter sind alle Kinder weitsichtig, bei den meisten gibt sich das mit der Zeit.


Kurzsichtigkeit (Myopie)

Bei dieser Fehlsichtigkeit ist meist der Augapfel zu lang, deshalb trifft der durch die Linse gebündelte Lichtstrahl vor der Netzhaut auf und wird nicht gebrochen und gebündelt. Die Folge ist, dass die Kinder im Nahbereich gut sehen, in der Ferne jedoch nur verschwommen. Betroffene blinzeln und zwicken die Augen zusammen, um einen entferntes Objekt scharf zu sehen. Ihr Kind hat Probleme beim Fernsehen und beim Ballspielen oder die scharf zu erkennen.



Stabsichtigkeit (Astigmatismus, Hornhautverkrümmung)
Die Hornhaut ist normalerweise kugelig geformt und hat eine gleichmäßige Brechkraft: Die verkrümmte Hornhaut ist aber nicht gleichmäßig aufgebaut und hat eine unterschiedliche Brechkraft in den einzelnen Ebenen. Einfallende Lichtstrahlen werden nicht als Punkt auf der Netzhaut abgebildet, sondern länglich als Stab. Betroffene nehmen ihre Umgebung verzerrt war und versuchen dies durch Blinzeln und Zusammenkneifen der Augen zu korrigieren.


Schielen (Strabismus)

5% der Menschen leiden an dieser Sehschwäche, bei der nicht beide Augen auf einen gemeinsamen Punkt gerichtet werden können. Zumeist ist es nur ein Auge, das abweicht – also schielt. Die Seheindrücke beider Augen werden im Gehirn zu einem Bild zusammengesetzt, dafür ist es wichtig, dass beide Augen in eine Richtung schauen. Sind die Bilder zu verschieden, entstehen im Gehirn Doppelbilder. Um diese zu vermeiden, beginnt das Gehirn den Seheindruck eines Auges zu unterdrücken. Die Folge ist nicht nur, dass kein räumliches Sehen möglich ist, sondern auch, dass die Entwicklung eines Auges unterdrückt wird. Es ist unterfordert und kann seine Sehstärke nicht voll ausbilden. Die fehlerhafte Augenstellung ist meist mit bloßem Auge ersichtlich. Ist das Schielen nicht so stark ausgeprägt, erkennt man sie dennoch daran, dass betroffene Kinder beim Fixieren eines Objekts den Kopf häufig schief legen oder ein Auge schließen. Früh erkannt, ist diese Sehstörung meist schnell und einfach zu beheben.

Kinderbrillen – das ist beim Kauf zu beachten

Nachdem der Augenarzt die Brille verordnet hat, beginnt für Kinder und Eltern die Qual der Wahl. Eine Vielzahl von Brillengestellen in unterschiedlichen Formen, Farben und Materialien stehen zur Auswahl. Augenmerk muss daraufgelegt werden, dass die Fassung leicht, stabil und elastisch ist. Auf keinen Fall soll sie irgendwo drücken oder beim Spielen stören. Die Bügel sollten eng anliegen, unten soll sie nicht die Wange berühren und oben ungefähr mit dem Unterrand der Augenbraue abschließen. Natürlich muss die Brille cool sein und dem Kind gefallen! Mit der Unterstützung eines Fachoptikers wird mit Sicherheit die richtige Brillenfassung gefunden und widerstandsfähige Qualitätsbrillengläser vervollständigen das neue, modische Accessoire.